Grossrätin Grünliberale Basel-Stadt

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Wenn gemeinsames Essen mit Kindern zur Lohnfrage wird

Politische Fragen entstehen oft in der Realität des Alltags; zum Beispiel in der Kinderbetreuung. Dort gehört das gemeinsame Essen mit den Kindern zur pädagogischen Beziehungsarbeit und ist selbstverständlicher Teil des Berufsalltags. Gleichzeitig wird genau diese Mahlzeit als Lohnbestandteil behandelt und je nach Anstellung, staatlich oder privat, sogar unterschiedlich gehandhabt.

Schulische Digitalisierung: Ein Blick auf ihre Wirkung lohnt sich

Grosser Rat 11. März 2026, neue Vorstösse: Digitale Geräte gehören heute zum Schulmaterial wie Heft und Bleistift. Doch entscheidend ist nicht das Gerät, sondern seine Wirkung auf das Lernen und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Digitale Geräte gehören heute selbstverständlich zum Schulalltag. Wenn ich aber mit Lehrpersonen, Eltern und Jugendlichen spreche, merke ich schnell: Die Erfahrungen mit digitalen Instrumenten sind unterschiedlich. Viele sehen Chancen, andere stellen Fragen oder machen sich Sorgen. Beides ist verständlich. Die Schule befindet sich mitten in einer Entwicklung, die wir alle mitgestalten.

Hitzeschutz an Schulen: Jetzt handeln für den Sommer 2026

Grosser Rat Januarsession 2026: Das Parlament beschliesst das Budgetpostulat „Standortspezifische Lüftungskonzepte an Schulen zwecks Nachtauskühlung ab Sommer 2026“ mit 59 Ja gegen 33 Nein Stimmen und 1 Enthaltung an die Regierung zur Berichtserstattung zu überweisen.

Wer im Sommer ein Schulzimmer betritt, weiss: Hitze ist kein abstraktes Klimathema. Sie steht im Raum, sie bleibt in den Wänden, sie sitzt im Nacken der Kindern und dem Schulpersonal.

Wir sprechen auch nicht über ein theoretisches Zukunftsproblem, sondern über eine Realität, die längst im Schulalltag angekommen ist. Gemäss SECO ist eine Innentemperatur von 26 Grad erlaubt, Unterricht findet aber im Sommer bei Innentemperaturen im Klassenzimmer von weit über 30 Grad statt, oft über mehrere Tage, in Gebäuden, die nachts nicht auskühlen können. Die Folgen sind bekannt, wissenschaftlich belegt und von der Regierung anerkannt. Hitze macht müde, sie senkt die Konzentration, schränkt die kognitive Leistungsfähigkeit ein und beeinträchtigt Wahrnehmung und Lernfähigkeit. Sie belastet die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler ebenso wie jene der Lehr- und Fachpersonen. Unterricht unter solchen Bedingungen ist weder pädagogisch sinnvoll noch gesundheitlich vertretbar. Neu ist diese Problematik nicht, aber sie spitzt sich weiter zu.

Wenn Alter zur beruflichen Hürde wird

Es gibt Momente, die bleiben hängen. Bei mir war es ein Artikel über eine Massenentlassung in der Region. Auffallend viele der Betroffenen waren über 50. Und daraufhin ein weiterer Bericht: Eine neue Studie zeigt, dass ältere Arbeitnehmende in der Schweiz «klar benachteiligt» werden. Dazu die Stimmen aus meinem Umfeld, Menschen, die sich zunehmend fragen, ob ihr Alter auf dem Arbeitsmarkt bereits gegen sie arbeitet.

Solche Meldungen liest man anders, wenn man selbst 57 ist. Man liest sie mit dem Kopf und mit dem Bauch.Und ich frage mich:

„Wenn wir alle länger arbeiten sollen, warum erleben so viele, dass sie trotz ihrer langjährigen Erfahrung, guten Qualifikationen und beruflichen Fähigkeiten im Job an den Rand gedrängt werden?“ 

Immersion: Mehrsprachig unterrichten an Mittelschulen

Basel-Stadt ist Teil der mehrsprachigen Schweiz – und liegt im Dreiländereck, mit engen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen. Dennoch beschränkt sich der Immersionsunterricht an unseren Mittelschulen bislang ausschliesslich auf Englisch und auf die Gymnasien.

Immersionsangebote in Französisch und/oder Italienisch bieten eine grosse Chance: Sie ermöglichen ein sprachliches und inhaltliches Eintauchen in eine andere Sprache, indem drei Schulfächer wie z.B. Geschichte, Geografie oder Biologie nicht auf Deutsch, sondern in der Zielsprache unterrichtet werden.

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