Sandra Bothe-Wenk

Grossrätin Grünliberale Basel-Stadt

Demokratische Werte im Schulalltag stärken

Grosser Rat Basel-Stadt, Märzsession 2026: Das Parlament beschliesst den Anzug Sandra Bothe betreffend Stärkung der demokratischen Werte in der Volksschule: Entflechtung des Sammelbereichs «Ethik, Religionen, Gemeinschaft», berufliche Orientierung, Klassenstunde stillschweigend abzuschreiben.

Im Vorstoss geht es nicht um zusätzliche Lektionen in der Sekundarstufe I, auch wenn es der Regierungsrat so darstellt. Das mal vorweg.
Es geht um eine einfache Frage: Wie stellen wir sicher, dass demokratische Grundbildung und Werte wie Respekt, Toleranz und der Umgang mit Vielfalt im Schulunterricht den Stellenwert erhalten, den wir ihnen zuschreiben, und gleichzeitig auch die Berufsorientierung genügend Raum bekommt?

Innovation in der Kinderbetreuung strukturell ermöglichen

Grosser Rat Basel-Stadt, Märzsession 2026: Das Parlament beschliesst den Anzug Edibe Gölgeli und Andrea Strahm betreffend finanzielle und strukturelle Absicherung des Basler «Kindernäschts» mit 66 Ja gegen 25 Nein Stimmen und 3 Enthaltungen an die Regierung zu überweisen.

Manchmal zeigt sich Politik an einem ganz konkreten Beispiel. In diesem Fall an einer Betreuungsinstitution in der Innenstadt, in der Kinder spielen, während ihre Eltern arbeiten, Termine wahrnehmen oder schlicht versuchen, ihren Alltag zu organisieren, ohne auf familiäre oder freundschaftliche Unterstützung zurückgreifen zu können.

Schulische Digitalisierung: Ein Blick auf ihre Wirkung lohnt sich

Grosser Rat 11. März 2026, neue Vorstösse: Digitale Geräte gehören heute zum Schulmaterial wie Heft und Bleistift. Doch entscheidend ist nicht das Gerät, sondern seine Wirkung auf das Lernen und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Digitale Geräte gehören heute selbstverständlich zum Schulalltag. Wenn ich aber mit Lehrpersonen, Eltern und Jugendlichen spreche, merke ich schnell: Die Erfahrungen mit digitalen Instrumenten sind unterschiedlich. Viele sehen Chancen, andere stellen Fragen oder machen sich Sorgen. Beides ist verständlich. Die Schule befindet sich mitten in einer Entwicklung, die wir alle mitgestalten.

Familienfreundliches Riehen: was heisst das konkret?

Riehen rechnet mit einem jährlichen Defizit von rund 10 Millionen Franken. Das ist nicht schönzureden und es verlangt nach sorgfältigen Entscheiden.

Ein Entscheid liegt nun vor: Die Elternbeiträge für die Tagesstruktur steigen in der Gemeinde um bis zu 33 %. Für eine Familie mit zwei Kindern und Betreuung an drei Tagen bedeutet das beispielsweise, dass aus rund 8’000 Franken pro Jahr über 11’000 Franken werden.

Gleichzeitig kostet die Anwohner-Parkkarte in Riehen nur 8 Franken pro Jahr, 67 Rappen pro Monat. Eine Erhöhung wurde im Einwohnerrat als unsozial bezeichnet; eine moderate Anpassung und damit zusätzliche Einnahmen wurden von einer knappen Parlamentsmehrheit abgelehnt.

Riehen trägt das Label einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde. Dieses Selbstverständnis ist wichtig und es verpflichtet. Gerade deshalb stellt sich die Frage, wie wir in Riehen unsere Prioritäten setzen. Bezahlbare Kinderbetreuung ermöglicht Erwerbstätigkeit und stärkt damit die finanzielle Basis der Gemeinde. Wird Betreuung zu teuer, reduzieren manche Familien ihr Arbeitspensum mit entsprechenden finanziellen Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und Nachteilen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wird die Betreuung in Riehen deutlich teurer als in Basel oder Bettingen, berührt dies letztlich auch die Attraktivität unseres Standorts für junge Familien nachhaltig.

Es geht nicht darum, finanzielle Herausforderungen kleinzureden. Aber wenn wir ein Defizit ausgleichen müssen, stellt sich immer auch die soziale Frage: Wen belasten wir und in welchem Ausmass?

Im Beitrag von SRG Region Basel wird deutlich, weshalb sich Eltern in Riehen gegen höhere Tagesstrukturkosten wehren und was diese Erhöhung im Alltag bedeutet Hier reinhören!

Darum unterstütze ich die Petition, du auch? hier unterschreiben

Sandra Bothe-Wenk
Grossrätin Grünliberale Basel-Stadt
Wahlkreis Riehen


Bild: SRG Regionaljournal

Berufsbildungsfonds für Basel-Stadt?

Grosser Rat Basel-Stadt, Februarsession 2026: Das Parlament beschliesst die Motion betreffend Einführung eines kantonalen Berufsbildungsfonds mit 62 Ja gegen 32 Nein Stimmen an die Regierung zur Berichtserstattung das erste Mal zu überweisen.

Die Berufsbildung ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Und sie funktioniert nur, weil täglich Betriebe Verantwortung übernehmen, gerade auch kleine Betriebe. Sie bilden aus, begleiten, erklären, korrigieren und investieren Zeit, Geld und auch Nerven in junge Menschen, also ganz direkt in unsere Zukunft.

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