Grossrätin Grünliberale Basel-Stadt

Schlagwort: Berufsbildung

Berufsbildung: Direkteinstiege und Lehrbetriebe stärken

Grosser Rat Basel-Stadt: In der Septembersession habe ich zwei Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht. Der eine setzt beim Übergang von der Schule in eine Berufslehre an, der andere bei den Ausbildungsbetrieben und Berufsbildner:innen. Für mich gehören diese beiden Themen eng zusammen. Ausgangspunkt war unsere vertiefte Auseinandersetzung mit der Berufsbildung in der Bildungs- und Kulturkommission (BKK). Der aktuelle Lehrstellenbericht, der Masterplan Berufsbildung und der Bericht der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung (EHB) zeigen, wo Basel-Stadt bereits gut unterwegs ist, aber auch, wo es noch Potenzial gibt.

Genau dort setzen meine beiden Anzüge an: Mehr Jugendlichen soll der direkte Einstieg in eine Berufslehre gelingen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass die Betriebe und Berufsbildner:innen, die diese Jugendlichen ausbilden und begleiten, gute Rahmenbedingungen haben.

Besonders gefreut hat mich, dass sämtliche Mitglieder der Bildungs- und Kulturkommission beide Vorstösse mitunterzeichnet haben. Die Anliegen werden damit über die Parteigrenzen hinweg breit unterstützt. 

Demokratische Werte im Schulalltag stärken

Grosser Rat Basel-Stadt, Märzsession 2026: Das Parlament beschliesst den Anzug Sandra Bothe betreffend Stärkung der demokratischen Werte in der Volksschule: Entflechtung des Sammelbereichs «Ethik, Religionen, Gemeinschaft», berufliche Orientierung, Klassenstunde stillschweigend abzuschreiben.

Im Vorstoss geht es nicht um zusätzliche Lektionen in der Sekundarstufe I, auch wenn es der Regierungsrat so darstellt. Das mal vorweg.
Es geht um eine einfache Frage: Wie stellen wir sicher, dass demokratische Grundbildung und Werte wie Respekt, Toleranz und der Umgang mit Vielfalt im Schulunterricht den Stellenwert erhalten, den wir ihnen zuschreiben.

Berufsbildungsfonds für Basel-Stadt?

Grosser Rat Basel-Stadt, Februarsession 2026: Das Parlament beschliesst die Motion betreffend Einführung eines kantonalen Berufsbildungsfonds mit 62 Ja gegen 32 Nein Stimmen an die Regierung zur Berichtserstattung das erste Mal zu überweisen.

Die Berufsbildung ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Und sie funktioniert nur, weil täglich Betriebe Verantwortung übernehmen, gerade auch kleine Betriebe. Sie bilden aus, begleiten, erklären, korrigieren und investieren Zeit, Geld und auch Nerven in junge Menschen, also ganz direkt in unsere Zukunft.

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