Grossrätin Grünliberale Basel-Stadt

Schlagwort: Hitze

Hitzeschutz an Schulen: Jetzt handeln für den Sommer 2026

Budgetpostulat Januarsession 2026: Standortspezifische Lüftungskonzepte an Schulen zwecks Nachtauskühlung ab Sommer 2026

Wer im Sommer ein Schulzimmer betritt, weiss: Hitze ist kein abstraktes Klimathema. Sie steht im Raum, sie bleibt in den Wänden, sie sitzt den Kindern und dem Schulpersonal quasi im Nacken.

Wir sprechen also nicht über ein theoretisches Zukunftsproblem, sondern über eine Realität, die längst im Schulalltag angekommen ist. Unterricht findet im Sommer bei Temperaturen von weit über 30 Grad im Klassenzimmer statt, oft über mehrere Tage hinweg, in Gebäuden, die nachts kaum oder gar nicht auskühlen können. Die Folgen sind bekannt, wissenschaftlich belegt und von der Regierung anerkannt. Hitze macht müde, sie senkt die Konzentration, schränkt die kognitive Leistungsfähigkeit ein und beeinträchtigt Wahrnehmung und Lernfähigkeit. Sie belastet die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler ebenso wie jene der Lehr- und Fachpersonen. Unterricht unter solchen Bedingungen ist weder pädagogisch sinnvoll noch gesundheitlich vertretbar. Neu ist diese Problematik nicht, aber sie spitzt sich weiter zu.

Umgang mit Hitzeperioden an Schulen

Der Umgang mit steigenden Temperaturen und Hitzewellen wirft im Schulbereich wichtige Fragen auf.

Frühere Hitzeferien wurden abgeschafft. Heute findet trotz sehr hoher Temperaturen der Unterricht in den Klassenzimmern statt. Dies führt nicht nur zu sehr unangenehmen Lernbedingungen, sondern erhöht auch die  Gesundheitsrisiken bei Schüler:innen und dem Lehrpersonal. Angesichts dieser Herausforderungen ist es von Bedeutung, geeignete Massnahmen zu ergreifen, um das Lernen und die Gesundheit in Schulen bei zukünftigen Hitzewellen zu schützen. Um den Umgang mit Hitzeperioden an Schulen nachhaltig zu verbessern, bitte ich den Regierungsrat um Beantwortung und Klärung einiger Fragen.

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