Grossrätin Grünliberale Basel-Stadt

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Wenn gemeinsames Essen mit Kindern zur Lohnfrage wird

Politische Fragen entstehen oft in der Realität des Alltags; zum Beispiel in der Kinderbetreuung. Dort gehört das gemeinsame Essen mit den Kindern zur pädagogischen Beziehungsarbeit und ist selbstverständlicher Teil des Berufsalltags. Gleichzeitig wird genau diese Mahlzeit als Lohnbestandteil behandelt und je nach Anstellung, staatlich oder privat, sogar unterschiedlich gehandhabt.

Familienergänzende Ferienbetreuung braucht Flexibilität

Wenn familienergänzende Ferienbetreuung nur noch wochenweise angeboten wird, geht ein Stück Alltagstauglichkeit verloren.  Dabei lässt der Kanton bewusst Spielraum für flexible Lösungen. Entscheidend ist, dass dieser auch zukünftig genutzt wird, für Familien, für Kinder und für eine vielfältige Betreuungslandschaft.

Für viele Familien und Erziehungsberechtigte ist die Möglichkeit Ferienangebote flexibel zu buchen zentral, insbesondere bei Teilzeitmodellen und unregelmässigen Arbeitszeiten. Eine bedürfnisorientierte Ferienbetreuung richtet sich an Eltern, die ihre Kinder in den Ferien zumindest teilweise selbst betreuen wollen und können. Die Buchung einzelner Tage ist dabei ein zentraler Baustein, sowohl aus organisatorischer Sicht als oft auch im Hinblick auf eine kindgerechte Gestaltung des Alltags.

Demokratische Werte im Schulalltag stärken

Grosser Rat Basel-Stadt, Märzsession 2026: Das Parlament beschliesst den Anzug Sandra Bothe betreffend Stärkung der demokratischen Werte in der Volksschule: Entflechtung des Sammelbereichs «Ethik, Religionen, Gemeinschaft», berufliche Orientierung, Klassenstunde stillschweigend abzuschreiben.

Im Vorstoss geht es nicht um zusätzliche Lektionen in der Sekundarstufe I, auch wenn es der Regierungsrat so darstellt. Das mal vorweg.
Es geht um eine einfache Frage: Wie stellen wir sicher, dass demokratische Grundbildung und Werte wie Respekt, Toleranz und der Umgang mit Vielfalt im Schulunterricht den Stellenwert erhalten, den wir ihnen zuschreiben.

Innovation in der Kinderbetreuung strukturell ermöglichen

Grosser Rat Basel-Stadt, Märzsession 2026: Das Parlament beschliesst den Anzug Edibe Gölgeli und Andrea Strahm betreffend finanzielle und strukturelle Absicherung des Basler «Kindernäschts» mit 66 Ja gegen 25 Nein Stimmen und 3 Enthaltungen an die Regierung zu überweisen.

Manchmal zeigt sich Politik an einem ganz konkreten Beispiel. In diesem Fall an einer Betreuungsinstitution in der Innenstadt, in der Kinder spielen, während ihre Eltern arbeiten, Termine wahrnehmen oder schlicht versuchen, ihren Alltag zu organisieren, ohne auf familiäre oder freundschaftliche Unterstützung zurückgreifen zu können.

Berufsbildungsfonds für Basel-Stadt?

Grosser Rat Basel-Stadt, Februarsession 2026: Das Parlament beschliesst die Motion betreffend Einführung eines kantonalen Berufsbildungsfonds mit 62 Ja gegen 32 Nein Stimmen an die Regierung zur Berichtserstattung das erste Mal zu überweisen.

Die Berufsbildung ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Und sie funktioniert nur, weil täglich Betriebe Verantwortung übernehmen, gerade auch kleine Betriebe. Sie bilden aus, begleiten, erklären, korrigieren und investieren Zeit, Geld und auch Nerven in junge Menschen, also ganz direkt in unsere Zukunft.

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